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Zitter-Pappel

(Populus tremula)

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10 — 20 m indigen LC
Blätter
Synonym: Espe. Makrophanerophyt, coll-om. Die Laubblattunterseite ist nicht filzig behaart. Die Laubblattstiele sind stark von der Seite her zusammengedrückt. Die 3 — 8 cm lange Laubblattspreite ist fast kreisrund und grob buchtig-gezähnt. Die kahlen Winterknospen können etwas klebrig sein (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
beblätterter Zweig
 
 
Blattunterseite
 
 
Knospen
 
 
Borke
 
 
Borke
 
 
Habitus
Koordinaten des Kamerastandortes: 48°22'29.93"N, 14° 1'57.71"E. Aufnahmen: 23.09.2026 Landshaag

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1876

"414. P. tremula. L. sp. (Zitterpappel.)
Baum bis 60' Höhe erreichend, zuweilen als Sträuchlein schon blühend. Wurzel Seitensprossen treibend. Stamm mit weissgrauer, glatter Rinde, Zweige trüb - olivengrün, glatt, kahl. Blätter eiförmig oder rundlich, stumpf, spitz oder kurzzugespitzt, die entwickelten fast kreisrund, eckig oder geschweift - gezahnt, gleichfarbig, oberseits hell-, unterseits blasser grün, nebst Blattstielen kahl, oder höchstens in der ersten Jugend spärlich mit einzelnen, abstehenden Haaren bestreut, Blattstiele lang, in der Mitte etwas verdünnt, unter der Blattbasis ruderartig breitgedrückt, daher die Blätter beim leisesten Windhauche zittern; Blätter der Wurzelsprossen und Stocktriebe sammt Blattstielen und Aestchen mehr minder weichhaarig bis kurzzottig, herzförmig gesägt. Triebknospen kahl, klebrig, rothbraun. Kätzchen an der Spitze der Aestchen gehäuft hangend, walzlich von den langen Wimpern der Kätzchenschuppen in dichten, grauglänzenden Pelz gehüllt, zur Blüthezeit 1,5 — 4" lang, die fruchttragenden bis 5" verlängert, gedrungen, hellgrün. Kätzchenschuppen am vorderen Rande handförmig - zerschlitzt, purpur- bis schwarzbraun, weissgrau-langgewimpert; Staubgefässe 8, Staubkölbchen purpurn, sowie auch die grünen Fruchtknoten von den Pelzhaaren ganz verdeckt. Narben 2 — 4theilig. Kapseln eikegelförmig.
März — April


In Waldlichtungen, an Waldrändern, auf Sandstein, Kalk- und Granitboden, besonders im gebirgigen Theile des Gebietes vereinzelt unter Gebüsch, seltner in Gruppen an Vorhölzern und in Laubwäldern. Auf Blöckensteinerwiesen in Höhe von 3858' strauchartig (Sendtner). Zu Atzelsdorf bei Michldorf finden sich kleine Bestände hochstämmiger Zitterpappeln."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 353), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 24.09.2026

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